Das Wort zum Freitag

Freundschaft

Stress war es, was mich gestern davon abgehalten hat, einen neuen Eintrag zu verfassen. Weihnachten steht vor der Tür und das Examen ist auch nicht mehr fern. Doch der größte (Examens-)Stress ist nur halb so schlimm und damit erträglich, wenn man gute Freunde und eine Familie hat. Menschen, die einem in der Not helfen oder beistehen.

Ich möchte diese Zeilen erklären, indem ich euch die dazugehörige Geschichte erzähle. Also lehnt euch zurück, macht es euch vor dem Kamin gemütlich, holt euch ein warmes Getränk und eine Decke. Es folgt ein Märchen zum Thema „Freundschaft“.

Es war einmal ein junger, knackiger Student, mit wallenden schwarzbraunen Locken. (Anm. d. Red. Mein Blog, meine künstlerische Freiheit!) Der war aufgrund seines Examens und des nahenden Weihnachtsfestes gar fürchterlich im Stress, so dass er an einem regnerischen Tage im Dezember – zwischen Lernen, Putzen und Packen – vergessen hatte, seinen Kühlschrank aufzufüllen. Oh weh, da saß der Schreck gar tief. Sollte der junge Mann jämmerlich verhungern?

Doch sein bester Freund hatte von diesem Unglück erfahren und so ließ er ihn natürlich nicht im Stich. Es begab sich, dass der junge Student an eben jenem regnerischen Dezembertag unerwarteten Besuch erhielt.

Vor der Tür stand eine junge Dame, in der Hand das köstlichste Baguette, dass man in ganz Schwaben je gesehen hatte. Aus ihrer Tasche zog sie zudem ein erfrischendes, koffeinhaltiges Kaltgetränk.

Der junge Student war sichtlich verwundert. Hatte er doch nichts bestellt und auch keinerlei Bargeld im Haus. Die junge Frau lächelte nur und meinte: „Keine Sorge! Es wurde bereits bezahlt!“ Mit diesen wohlklingenden Worten machte sie sich auf die Heimreise.

Der Student war verwundert, aber überglücklich. Er ahnte natürlich sofort, wer hinter dieser Tat stecken musste. Es konnte nur sein bester Freund sein. Natürlich bedankte er sich sofort bei ihm und nahm sich vor, es seinem Freund bei passender Gelegenheit zu vergelten.

Was passiert ist, fragt ihr euch? Nun, das will ich keiner Menschenseele vorenthalten. Der beste Freund des Studenten hatte heimlich eine Bestellung aufgegeben und für seinen Freund bezahlt. Damit rettete er ihn aus höchster Not und sorgte dafür, dass sich der Student frisch gestärkt an seine restliche Arbeit machen konnte.

ENDE

Und die Moral von der Geschicht´:
Nen bessren Freund den gibt es nicht!

Gewidmet F.S. aus P. bei S.

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Veröffentlicht am Dezember 9, 2011 in Wort des Tages und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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